„Parität jetzt!“ forderte die kürzlich verstorbene Rita Süßmuth in ihrem letzten Buch. Die Politikerin setzte sich sowohl in ihrer Partei als auch anderswo für die gleiche Teilhabe von Frauen und Männern in allen möglichen Ämtern, vor allem aber in der Politik und der Wirtschaft, ein. Schauen wir nach Neufahrn. Hier leben in etwa gleich viele Frauen und Männer. Im Gemeinderat jedoch machen die Frauen nur ein Drittel aus. Zeit, das zu ändern, finden die Grünen. Ihre Partei feiert in diesem Jahr ein Jubiläum der besonderen Art: 30 Jahre Frauenstatut: 1996 waren die Grünen die Ersten, die eine fifty-fifty Quote für die Kandidatinnen und Kandidaten bei allen Wahlen einführten. Seither stehen die Grünen für eine paritätische Kandidierendenliste und damit der realistischen Chance von mehr Frauen in politischen Ämtern.
Warum ist es denn so wichtig, dass unterschiedliche Geschlecher gleichermaßen im Gemeinderat vertreten sind? Natürlich weil es gerechter ist, aber auch, weil Frauen und Männer unterschiedliche Verhaltensweisen, verschiedene Interessen und andere Blickwinkel haben. Erst wenn alle Geschlechter vertreten sind, wird das Bild komplett.
Bayernweit läuft aktuell die überparteiliche Kampagne „Bavaria ruft“, die darauf abzielt, mehr Frauen für die Kommunalpolitik zu begeistern und sie zu motivieren, sich politisch zu engagieren. Die Grünen freuensich über Frauen, die Lust haben, die Kommunalpolitik mitzugestalten. Für die kommende Wahl haben sie 15 kompetente Frauen aufgestellt, die gern im Gemeinderat mitwirken wollen.
Wählen Sie für die Zukunft von Neufahrn – mehr Frauen und Christian Meidinger als ihren Bürgermeister.